Hämatogene Oxydationstherapie

„HOT“ Sauerstofftherapie

Die Blut-Licht-Sauerstoffbehandlung (wissenschaftlich „HOT“) wurde von dem Schweizer Arzt und Forscher Prof. Dr. F. Werli in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt. Es handelt sich um eine hocheffektive Eigenbluttherapie. Hierbei werden dem Patienten ca. 80 ml Blut entnommen, welches durch Zugabe von Wirkstoffen ungerinnbar gemacht wird.

Danach wird das Blut mit aktiviertem Sauerstoff in Kontakt gebracht um dann wieder, diesmal als Medikament , dem Körper intravenös zugeführt zu werden. Das zurückgeführte Blut ist in der Lage, die Sauerstoffverwertung des Blutes positiv zu verändern, das Abwehrsystem und den Stoffwechsel zu aktivieren und besonders die Durchblutung zu verbessern, ein Effekt der noch Monate anhalten kann.

Wann sollte eine HOT angewendet werden?

Erkrankungen wie die arterielle Verschlusskrankheit der Beine, die koronare Herzerkrankung oder Hirndurchblutungsstörungen zeigen bei Anwendung der HOT große Erfolge. Durch eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme, durch eine Steigerung der Sauerstoffausnutzung und durch eine Verbesserung der Durchblutung in allen Organen werden auch Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Konzentrationsschwächen, Sehstörungen, Migräne oder Gefühlsstörungen, Zuckerkrankheit und Schmerzen in den Beinen, chronische Lungenerkrankungen (Asthma bronchiale, chronische Bronchitis), Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte usw.) positiv beeinflusst.

Durch die große Anzahl von Einflüssen auf den Stoffwechsel und das Immunsystem eignet sich die HOT zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, mangelhaft eingestelltem Blutzucker und Begleiterscheinungen der Zuckerkrankheit sowie bei Gicht. Außerdem ist sie ein ausgezeichnetes Mittel bei vielen Lebererkrankungen. Von großer Bedeutung ist ihr Wirkung bei Abwehrschwäche gegen Infektionen und in der Krebsbegleittherapie. Um einen guten Erfolg zu erzielen, sind mindestens 5 Behandlungen notwendig. Regulär umfaßt eine HOT- Kur eine Behandlungsfolge von 10 Einheiten. Bei einigen Indikationen bietet sich eine Auffrischung der Behandlung (dann zwischen 1 und 5) an.