Was ist Hypnose?

Pendel, Hokuspokus & Co?

Sicherlich haben Sie sich schon oft gefragt, was bei der Hypnose eigentlich genau mit ihrem Körper und Geist passiert. Sie kennen Berichte oder Videos, in denen Hypnotiseure ihre Klienten dazu bringen, wie ein Hund zu bellen, sich selbst für einen Star zu halten oder Zahlen zu verwechseln. Sogenannte „Show-Hypnose“ hat der seriösen Hypnose leider einen schlechten Ruf verpasst. Viele Menschen verbinden Hypnose noch immer mit „Hokuspokus“ und können sich nicht vorstellen, dass durch sie tiefliegende Probleme gelöst werden können. Dabei ist die hypnotische Trance, die Sie während einer Hypnose-Sitzung erfahren, alles andere als unreal. Statt Ihnen etwas Albernes einzureden, kann der Hypnotiseur ihr Unterbewusstsein auch mit positiven Suggestionen beliefern. Sie können so ihr Selbstbewusstsein stärken, Ängste bekämpfen oder Leistungen steigern. Hypnose ist für viele Lebensbereiche anwendbar und ist eine wissenschaftlich anerkannte Technik, die weltweit von Ärzten und Psychotherapeuten als therapeutisches Hilfsmittel genutzt wird – so auch bei der Hypnose in Leipzig. Wo z.B. die Gesprächstherapie nicht weiterkommt (auf der bewussten Ebene) kann Hypnose Abhilfe schaffen.

Stellen Sie sich vor, in eine Zitrone zu beißen. Merken Sie, wie sich ihr Mund zusammen zieht und Speichel produziert? Alleine die Vorstellung von Etwas hat eine körperliche Reaktion bei Ihnen ausgelöst. Wie kann das sein? Ihr Gehirn kann auf der Gefühlsebene nicht unterscheiden, ob etwas real ist oder Sie es sich nur vorstellen. Ähnlich ist es, wenn Sie sich vorstellen, eine unbequeme Situation zu durchleben. Vielleicht zieht sich Ihr Magen zusammen oder es steigen sogar Tränen in die Augen. Das Gehirn verlässt sich auf das, was sie ihm einreden – ob es nun real ist oder nicht. Es weiß nicht, dass Sie sich etwas nur vorstellen. Im Zustand der Hypnose befinden Sie sich in einem Trancezustand, der zum Beispiel mit der kurzen Phase zwischen Wach und Schlaf zu vergleichen ist. Die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Realität und Traum geht hier zunehmend verloren, Sie befinden sich in einer Art Zwischenwelt. Je tiefer die Trance, desto mehr verliert sich die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Realität und Vorstellung. Auch bei der Hypnose in Leipzig haben wir die Möglichkeit, diesen Zustand zu nutzen, um Ihnen positive Suggestionen einzureden.

Auf diese Weise speichert Ihr Gehirn diese Vorstellung als „real“ und „wirklich erlebt“ ab. Nehmen wir als Beispiel die Angst vor Spinnen. Ein Klient empfindet eine unerklärliche Angst, wenn er nur an eine große schwarze Spinne denkt. In der Hypnose wird diese Angst aufgelöst. Seinem Gehirn wird suggeriert, dass er keine Angst mehr vor Spinnen hat. Es ist zum Beispiel möglich, sich eine Begegnung mit einer Spinne auszumalen und dem Klient zu suggerieren, dass er komplette Gleichgültigkeit gegenüber dem Tier spürt, es sogar auf die Hand nehmen kann und sich dabei nicht schlecht fühlt. Das Gehirn speichert diese Erfahrung als wirklich so erlebt ab. In der Realität wäre der Klient vielleicht noch nicht bereit gewesen, eine Spinne wirklich anzufassen. In der Hypnose hingegen können alle Situationen problemlos durchgespielt werden und negative Erfahrungen in positive umgewandelt werden. Gerade persönliche emotionale Konflikte lassen sich gut behandeln. Oftmals sitzt das Problem, das Sie haben, sehr tief. Nicht selten sind es negative Erlebnisse aus der Vergangenheit, die nun bestimmte Verhaltensweisen oder Ängste bei Ihnen auslösen. Indem Sie diese Erfahrungen gemeinsam mit dem Hypnotisier noch einmal durchleben, können tief sitzende Traumata aufgelöst und emotionale Konflikte minimalisiert werden. Negative Verhaltensweisen werden effektiv durchbrochen und helfen Ihnen in der Zukunft.
Glas Gehirn Hypnose Leipzig
Um es noch einmal vereinfacht bildlich zu verdeutlichen: machen Sie sich klar, dass Sie auf zwei Ebenen denken, fühlen und handeln. Das eine ist der Wachzustand, das andere das Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein ist normalerweise nicht beeinflussbar, es funktioniert sozusagen von selbst. Der Wachzustand – das „normale“ Bewusstsein – hingegen, lässt sich gelegentlich ausblenden, zum Beispiel wenn Sie schlafen. Das Unterbewusstsein sorgt dafür, dass Sie nicht vergessen zu atmen, dass Ihre lebenserhaltenden Funktionen im Körper problemlos funktionieren, es wäre daher schlecht, wenn es sich einfach ausstellen könnte. Was jedoch möglich ist, ist das Unterbewusstsein zu beeinflussen und anzusprechen – das gelingt jedoch nur, wenn die andere Ebene – der Wachzustand – ausgeblendet ist. Stellen Sie sich eine Mauer vor, die das Unterbewusstsein schützend umringt. Vor der Mauer stehen kleine Wachposten – sie sind das Bewusstsein. Sie sorgen dafür, dass die Mauer nicht durchbrochen werden kann. Wenn Sie als Person sich schlafen legen, werden auch die Wachposten nach und nach müde. Je mehr von Ihnen einschlafen, desto ungeschützter ist die Mauer des Unterbewusstseins. Wenn alle schlafen ist sie gänzlich ungeschützt – nun kann sie durchbrochen werden. Der Zustand der Trance, den Sie durch die Hypnose erreichen, ist ähnlich dem Zustand, den Sie kurz vor dem Einschlafen erleben. Auch jetzt sind die Wachposten vor der Mauer müde und schwach. Der Hypnotiseur nutzt den Moment, um kleine Risse in die Mauer zu reißen und positive Suggestionen durch die entstandenen Lücken im Unterbewusstsein zu verankern. Wenn Sie wieder ganz bei Bewusstsein sind, wird das Gehirn die Suggestionen aufgenommen und als real erlebt abgespeichert haben.
Zwischen dem Wachzustand und dem „Somnambulismus“ – der tiefsten Phase der Trance – gibt es viele unterschiedliche Trancezustände. Der Einfachheit halber lassen sie sich am besten in leicht (Somnolenz), mittel (Hypotaxie) und tief (Somnambulismus) unterteilen. In der leichten Trance ist Ihre Kritikfähigkeit leicht eingeschränkt, Ihr Puls und Blutdruck sinken, Sie fühlen sich entspannt. Auch ist Ihr Erinnerungsvermögen ganz normal, Sie bekommen also voll und ganz mit, was mit Ihnen passiert und können sich jederzeit aus dem Trancezustand lösen. Bei der mittleren Trance ist Ihre Kritikfähigkeit bereits stark begrenzt, Ihre Muskeln sind entspannt. Nun nehmen Sie Suggestionen noch leichter auf, auch wenn diese „unlogisch“ sind (zum Beispiel 2+2=5). In der tiefsten Phase der Hypnose ist Ihre Kritikfähigkeit nahezu ausgeschaltet und der Hypnotiseur hat fast ungestört Zugriff auf Ihr Unterbewusstsein und kann auch Ihre Persönlichkeit beeinflussen. Er kann Ihnen nun suggerieren, Sie wären der Kaiser von China und Sie würden es glauben. Dies ist der Trancezustand, den Sie zu sehen bekommen, wenn Sie sich sogenannte „Showhypnose“ angucken. Die leichte und mittlere Trance sind von fast allen Menschen problemlos in kurzer Zeit zu erreichen. Lassen Sie sich bei der Hypnose in Leipzig dabei helfen, negative Verhaltensmuster zu durchbrechen und vertrauen Sie mir Ihre Probleme an. Gemeinsam können wir an einer Lösung arbeiten.

Studien belegen die Wirkung von Hypnose

Dass Hypnose sich immer mehr als therapeutische Maßnahme etabliert, liegt auch an aktuellen Studien, die immer wieder beweisen, dass die Kraft der Hypnose kein Hokuspokus ist. Die Stanford University School of Medicine untersuchte im Juli 2016 die Wirkung von Hypnose mit der Hilfe von Hirnscans (fMRT). Dr. David Spiegel, Direktor des Center on Stress and Health und medizinischer Leiter des Zentrums für Integrale Medizin an der Stanford University of Medicine, sprach sich offen für den Einsatz von Hypnose aus. Durch die Studien sei belegt worden, welche Gehirnregionen auf die Hypnose reagieren. So könne noch gezielter an der optimalen Anwendung gearbeitet werden und zum Beispiel das Leiden an chronischen Schmerzen effektiver behandelt werden. Hier finden Sie einen umfangreichen Blogartikel vom Hypnoseinstitut Reset Your Head: Stanford-Studie zur Wirkung von Hypnose auf das Gehirn. Auch wenn das Bewusstsein für Hypnose mehr und mehr wächst, gibt es noch viele Bereiche, die noch nicht erforscht wurden. In Deutschland setzt sich beispielsweise die Friedrich Schiller Universität in Jena für die Etablierung einer seriösen Hypnose-Studie ein: Uni Jena: „Eine seriöse Hypnoseforschung etablieren“. Mit Unterstützung der Universität Trier und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehen Psychologen derzeit Fragen nach, die sie erstmals in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Scientific Reports“ vom 7. Juli 2017 erläuterten. Das Projekt untersucht, wie genau das Gehirn hypnotische Zustände ermöglicht. Dabei wurden Testpersonen an ein EEG angeschlossen, um bestimmte Hirnaktivitäten unter Hypnoseeinfluss genauer unter die Lupe zu nehmen.

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