Doppler- / Duplex-Sonografie

Die Doppler- und Duplexsonographie sind zwei sich ergänzende spezielle Ultraschallverfahren, welche völlig schmerz- und risikofrei sind, ohne großen Aufwand durchgeführt werden können und einen diagnostisch sicheren und wertvollen Einblick in die Durchblutungssituation ermöglichen.

Bei der reinen Dopplersonographie (D-Mode-Verfahren) wird der Blutfluß innerhalb der Blutgefäße beurteilt. Dabei können Einengungen (Stenosen) ab ca. 40-50% erkannt und deren Ausmaß genau bestimmt werden.

Bei der Duplexsonographie (B-Mode-Verfahren) beurteilt man den Verlauf der Blutgefäße, das Gefäßkaliber und die Beschaffenheit der Gefäßinnenschicht. Es ist möglich, die Wanddicke und auch arteriosklerotische Ablagerungen auszumessen, um eine direkte Vergleichsmöglichkeit bei weiteren Verlaufskontrollen zu haben. Zur besseren Beurteilung von Stenosen dient die farbkodierte Duplexsonographie, welche kombiniert mit den anderen Verfahren eine ebenso gute Messgenauigkeit wie das invasive Kontrastmittel-Röntgen (Angiographie) ergibt, wodurch immer seltener die Notwendigkeit zum Röntgen besteht.

Indikationen

  • V.a. Gefäßeinengungen der hirnversorgenden Arterien oder der Beinarterien (pAVK)
  • Thrombosen
  • Gefäßaussackungen (Aneurysmen)
  • Veränderungen der Gefäßwand, z.B. Verkalkungen
  • Kontrolle des Erfolgs von gefäß-chirurgischen Eingriffen