Magenspiegelung (Gastroskopie) Leipzig

Mit Hilfe der Gastroskopie (umgs. Magenspiegelung) ist es möglich, das Innere des Rachenraumes, der Speiseröhre, des Magens und Teile des Dünndarmes (Zwölffingerdarm) anzusehen und wenn notwendig schmerzlos Proben für eine histologische Untersuchung zu entnehmen.
Moderne Endoskope haben nur noch einen Durchmesser von weniger als einem Zentimeter und ermöglichen mit Hilfe ihrer hochauflösenden beweglichen Kamera einen sehr guten Einblick sowie Foto- und Filmaufnahmen aus Ihrem Inneren.
Die Untersuchung wird in unserer Praxis mit einer von Prof. asoc. Dr. med. Köppen entwickelten Technik durchgeführt. Das Endoskop wird dabei von Anfang an unter Sicht einführt. Dabei wird der Rachen nicht berührt und es entsteht in der Regel kein Würgereiz. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und sie können während der Untersuchung ganz normal durch Mund und Nase weiter atmen.
Sie profitieren von einem Erfahrungsschatz von über 100.000 von Prof. asoc. Dr. med. Köppen persönlich durchgeführten Gastroskopien.


Indikationen

Angeraten ist die Gastroskopie z. B. bei Verdacht auf eine Erkrankung im Bereich der Speiseröhre, des Magens oder des Duodenums. Sie ist meist die Methode der Wahl, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können. Indikationen für die Gastroskopie sind u. a. unklare Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen (Refluxösophagitis) , Schluckbeschwerden, unklare Durchfälle, Verdacht auf ein Magen oder Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus ventriculi oder duodeni), unklare Blutungen aus dem Verdauungstrakt, unklarer Eisenmangel, v. a. Zölikie, chronischer Hustenreiz, v. a. bösartige Veränderungen im Bereich der Speiseröhre, des Magens oder des Zwöffingerdarmes (Duodenums), Kontrolle von unklaren Befunden, Barrettösophagus etc. Weiterhin ist es möglich, bei der histologischen Untersuchung einer Schleimhautprobe eine Infektion mit Helicobacter pylori auszuschließen.

Vorbereitung

Es bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Sie müssen für eine optimale Untersuchung nüchtern sein. Das heißt, dass sie sechs Stunden vor der Gastroskopie nichts essen und trinken sollten. Vor der Untersuchung erhalten Sie eine kleine Menge eines speziellen Magenentschäumers, damit keine Luftblasen im Magen entstehen. Anschließend wird der Rachen mit einem Spray etwas betäubt, um das Schlucken des Instrumentes zu erleichtern. Während der Untersuchung werden routinemäßig Herzschlag und Atmung elektronisch überwacht. Die gesamte Untersuchung ist nach wenigen Minuten beendet und wird zu Auswertungszwecken videodokumentiert. Wenn man zu Panikattacken neigt - oder auch auf persönlichen Wunsch - kann eine leichte Beruhigungsspritze sinnvoll sein.

Risiken

Die Gastroskopie ist sehr risikoarm. Dennoch kann es theoretisch in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen (Verletzung der Schleimhaut, Blutung, allergische Reaktion etc.). Bei allen von mir untersuchten Patienten ist es in keinem Fall zu einer Komplikation gekommen.

Beruhigungsspritze

Nach einer Beruhigungsspritze benötigt der Patient aus rechtliche Gründen jemanden, der ihn nach Hause begleitet bzw. ist eine Taxifahrt notwendig. Bis zum Abklingen der Rachenanästhesie darf nicht gegessen werden, um eine Aspiration von Nahrung zu verhindern (ca. 5-10 Min.).

Termine und Beratung

Wir halten ständig Termine für kurzfristige Untersuchungen vor, damit Patienten mit Beschwerden keine Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Wir freuen uns über ihren Anruf zur Terminvergabe, auch um sie weitergehend zu beraten, falls noch Fragen offen sein sollten. Eine Terminbuchung ist telefonisch (0341-55015656), über unser Kontaktformular und über Jameda möglich.