Vorsorgekoloskopie

Darmkrebs kann durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden.

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 60.000 Menschen an Darmkrebs und ca. 26.000 Menschen sterben daran. Im Laufe ihres Lebens erkranken in Deutschland 5 von 100 Menschen an Darmkrebs, das ist jeder Zwanzigste von uns. Frauen wie Männer sind dabei gleichermaßen betroffen. In der Häufigkeit rangiert Darmkrebs bei beiden Geschlechtern an zweiter Stelle, zusammengenommen ist Darmkrebs die häufigste Krebsform in Deutschland!

Zur Zeit ist die Darmspiegelung die effizienteste Methode zur Verhinderung von Darmkrebs.

Die Koloskopie ist in der Hand eines Gastroenterologen problemlos, risikoarm und durch die Möglichkeit einer Beruhigungsspritze für den Patienten wenig belastend. Das Risiko von schweren Komplikationen wie z.B. einer Darmverletzung (Perforation) ist sehr gering (ca. 0,03 %).

Wann ist die Koloskopie besonders wichtig?

Bei folgenden Beschwerden ist eine Darmspiegelung angeraten:

  • Blut und/ oder Schleim im Stuhl,
  • wechselndes Stuhlverhalten (Durchfall, Verstopfung etc.)
  • unklare Bauchbeschwerden
  • Gewichtsabnahme
  • unklarer Eisenmangel
  • Verdacht auf genetische Veranlagung (mehrere Familienangehörige mit Darmkrebs, Unterleibskrebs, Blasen/ Nieren - oder Hautkrebs)
  • Verlaufskontrolle langjähriger chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulzera oder Morbus Krohn